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To rent or not to rent … ein weiteres Vermietungsdrama

Aus gegebenem Anlass muss ich nochmals auf das Thema „Mieter“ zurückkommen.

Gerade einmal 3 Monate war es her, dass meine neue Mieterin mir wutentbrannt ihre Kündigung auf den Tisch knallte, als ich mich zwar freundlich aber doch bestimmt  nachzufragen getraute, wo denn – nach 2 Monaten Überfälligkeit – die Kaution bleibe.

Das Drama dieser unheilvollen Beziehung begann schon beim Einzug: keine Kautionszahlung, weder bei Schlüsselübergabe noch im darauf folgenden Monat. Wir einigten uns auf abstottern in 10%-Raten – ich gutmütiger, leichtgläubiger Blindfisch! Genauso ging es mit 2 Möbelstücken, die für 500,- EURONEN den Besitzer wechselten. Dann kam der letzte Monat vor Auszug: keine Miete!

Ich stellte mich auf den worth case ein, und das Szenario beschrieb mein Anwalt so:

1.

Erfolgt trotz Eigenkündigung kein Auszug, muss der Vermieter (V) Räumungsklage beim Gericht einreichen.

Dauer: ca. 6 Monate

Kosten: ca. 2.000,- für Anwalt und Gerichtskosten. Zusätzlich: Ausfall der Mietzahlungen! Durch Widerspruch könnten noch ein paar Monate – natürlich OHNE Mietzahlung – hinzukommen!

2.

Konnte die Räumungsklage erfolgreich durchgesetzt werden, ist es nun am Gerichtsvollzieher, diese in die Tat umzusetzen. Der fängt aber erst gar nicht an, darüber nachzudenken, bevor der Betreiber V nicht schon mal 4.000,- auf den Tisch legt: Kosten für Möbelpacker und Umzugswagen.

3.

Gibt es noch keine neue Unterkunft für den bedauernswerten Mieter (M), dann werden die Möbel – natürlich auf Kosten des V – eingelagert.

Schon mal nachgerechnet? Wir sind summasummarum bei 8 bis 10 tausend TEURO!!! Wohlgemerk: Ohne Renovierungskosten!!!

Das alles ist mir zum Glück erspart geblieben, und ich pfeife frohe Lieder noch am 3. Tag meiner Putzbemühungen, um aus dem innerhalb von 5 Monaten völlig verdreckten Wohnraum ein bewohnbares Terrain zu machen. Meine Mietschlampe, ihre drei Hauskatzen und ihr dumpfbackiges, 16-jähriges Gör haben einen Saustall hinterlassen, wie ich ihn in meinem Leben noch nie gesehen habe. Frohsinn aber hat die Oberhand, denn ich bin sie los, die Plagen. Und ich weiss nun aus eigener Erfahrung das Adjektiv „a-sozial“ neu zu definieren … 😉

Ob ich nochmal vermiete? Vorher würde ich mein Haus abbrennen! Ich weiss, diese Geschichte ereignet sich täglich einige tausend mal  in Deutschland. Daher fodere ich:

1. erweiterte Handlungsvollmacht resp. Rechtspostion für Vermieter

2. Prügelstrafe für Vandalen

3. jedem Richter solch einen Fall an den Hals, bevor er Schonurteile für derartige Drecksäcke fällt …

4. eine schwarze Liste im Internet mit Angaben über alle „Assis“ dieser Kategorie (Halt’s Maul, Schäuble!)

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Inzest-Miststück: ein armes oder richtiges Schwein?

Die Schreckensbilder sind noch alle nicht gesammelt, der Brechreiz und die Wut über ein perverses Schwein unvorstellbarer Ausprägung noch gar nicht abgeklungen, da tönen schon milde Menschen mit Verbrecher-Verständnis-Syndrom wie ..

– der Anwalt Rudolf Mayer in der „Bild am Sonntag“: „Ich glaube, mein Mandant gehört nicht ins Gefängnis, sondern in eine geschlossene Psychiatrie“. Seiner Einschätzung nach sei der 73-Jährige „psychisch krank und damit unzurechnungsfähig“.

Anwalt Rudolf Mayer habe bereits Drohbriefe erhalten, in denen stünde, er gehöre mit seinem Mandanten „in den Kerker“.

Komisch, kann ich gar nicht nachvollziehen …

– Herr Polzer vom LKA gegenüber der österreichischen Zeitung dem „Kurier“: „Der Tatverdächtige habe wie jeder Mensch auch gute Seiten. So habe er „selbst das Verlies mit sehr viel Liebe zum Detail“ eingerichtet. Andererseits sei Josef F. aber ein „Tyrann“ und ein „Getriebener seiner sexuellen Energie“ gewesen.

Wie blumenreich dieses Bild allein: unzählige Vergewaltigungen der eigenen Tochter – zum Teil vor den Augen der mit ihr bereits gezeugten Kinder – in einer Art Gruft, in der die Tochter Zeit ihres Lebens eingekerter war, die aber mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestattet war … Der Schweinepriester selbst, der Bedauernswerte, nur Opfer seiner „sexuellen Energie“ … Ich könnte heulen!

Gleich morgen werde ich sammeln gehen, damit bestmögliche Betreuung, Unterbringung und Verteidigung sichergestellt sind …

Zwischenzeitlich werden Heerscharen von Psychologen dem Richter glaubhaft zu versichern suchen, dass es sich bei dem Schwein um ein armes Schwein und keineswegs um ein richtiges Schwein handelt …

Neuester Ami-Spleen: hosenfrei U-Bahn fahren

Eine Bewegung, die in vielen Städten Amerikas kaum etwas bewegt.

Selbststimmende E-Gitarre

Unglaublich! Von GIBSON: die erste selbststimmende E-Gitarre!

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Ghetto Blaster extreme …

Neues Soundgefühl in N.Y.:
Ghettoblatsterbycicle …

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Schäuble: Rente mit 70 …

Ich fordere: Stabhochsprung für Rollstuhlfahrer als sportliche Pflichtdisziplin zukünftiger Paralympischen Spiele!!!

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Politischer Querschläger
Dr. Wolfgang Schäuble

Man glaubt, er hat nun endlich genügend wirre Vorschläge gemacht, aber scheinbar ist das Mass an surrealistischen Vorschlägen zum Gemeinwohl unserer Republik noch immer nicht voll.

Ich wäre beinahe mit 160 in die Leitplanke gebrettert, als im Radio Schäubles erneute Attacke auf die eh schon hinreichend in Mitleidenschaft gezogene Volksseele angekündigt wurde: Rente erst mit 70!

Wie lang muss es her sein, dass sich Wolfgang Schäuble einmal mit dem einfachen Nachbar von nebenan unterhalten hat? Ich meine den, der seit 40 Jahren Schicht schiebt, vielleicht auch noch unter Tage? Oder mit einem Pädagogen, dessen Nervenkostüm und seelisches Heil sich vor Jahren schon im zarten Alter von 45 gänzlich verabschiedet hat? Arbeiten bis 70???

Ach so, ganz vergessen: solche Menschen zählen mit Sicherheit nicht zu Schäubles Nachbarn. Es sind eher die, die – wie er selbst – bereits nach ein paar Jährchen vollen wie fürstlichen Rentenanspruch besitzen, ohne jemals in diese Kasse auch nur einen Heller einbezahlt zu haben, sich in ihrem Selbstbedienungsladen alle Jahre wieder zwischen 9 und 14% Erhöhung ihrer Bezüge – die ausgerechnet als Diäten verklausiliert werden – gönnen und sich immer wieder darauf berufen, dass ihr selbstloser Einsatz nur dem Allgemeinwohl gewidmet sei …

Arbeiten bis 70? Schon mal daran gedacht, werter Herr Bundesminister des Innern, wer das in unserer heutigen Zeit – geprägt durch unerbittliche Beanspruchung von Mensch und Material – eigentlich noch imstande ist körperlich zu leisten?
Schon mal daran gedacht, Herr Dr., wie bei Rente mit 70 die Krankenstand-Quote im Bundesland in die Höhe katapultiert?
Schon mal daran gedacht, lieber Herr Schäuble, wer das bei leeren Kranken-Kassen noch bezahlen soll?

Rente mit 70 – ein weiterer Beweis für jeglichen Realitätsverlust, der bereits schon mit der Vorstufe „Rente mit 67“ den berechtigten Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit unserer Volksvertreter aufkommen und auf ein erschreckend defizitäres Wahrnehmungsvervögen wie auch Verantwortungsbewußtsein zurückschliessen liess.

So kann wirklich nur einer – bislang leider ungestraft – sprechen, der den Bezug zur Realität gänzlich verloren hat!

Nicht, dass ich im folgenden nun in den Verdacht gerate, ich wäre ein schamloser Zyniker, der sich über Rollstuhlfahrer lustig mache! Nein, aber Schäubles politische Querschläge fordern zur Verdeutlichung der Tragweite seiner Hirngespinste geradezu den Vergleich heraus, wenn ich fordere, dass in Zukunft Stabhochsprung der Rollstuhlfahrer zur Pflichtdisziplin der Paralympischen Spiele werden muss!

Und nicht zu vergessen: Rollstuhl tieferlegen, nicht etwa zur Verringerung des cw-Wertes (Strömungswiderstandskoeffizient), sondern zur präventiven Einschränkung der Möglichkeit, weiterhin von oben herab so dreist auf den Bürger zu spucken.

Lieber Herr Bundesinnenminister, geben Sie dem Chauffeur mit Ihrem gepanzerten Benz 500 doch frei und spielen Sie einfach mal Geisterfahrer: mit Ihrem Rollstuhl gleich auf die Überholspur. Allein der Fahrtwind (des Gegenverkehrs!) wird sie sprachlos machen – so wie der Bürger durch die Verbreitung ihrer schwachsinnigen, unüberlegten Geistesblitze paralisiert wird. Die Aussicht auf Ihr (politisches) Überleben auf der Überholspur wird genauso gegen Null streben wie die des einfachen Steuerzahlers – sollte Ihr Ansinnen wider Erwarten und gegen jede Vernunft realisiert werden!

Ich freue mich heute schon auf die einschlägige Kommentierung durch Urban Priol in seiner ZDF-Sendung „Neues aus der Anstalt“

Schäuble, einfach mal die Fresse halten! Nimm – wie Dein bedauernswerter Attentäter von 1990 – den direkten Weg in die forensische Psychiatrie. Oder vielleicht doch lieber ab um die Ecke ins Halt-die-Schnauze-Pflegeheim mit idyllischer Aussicht auf heimische Armenviertel? 😉

Geister(fahrer)trucks …

Es ist unvorstellbar, was einem auf der Autobahn entgegenkommen kann. Todbringende Idiotie – ohne Filmdokumentation schier unglaublich …