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Vincent Klink, Restaurant Wielandshöhe, Stuttgart, die 2. …

Mit unbändiger Vorfreude habe ich vor zwei Tagen mit Bernd meinen zweiten Gaumenschmaus bei Vincent Klink auf der Wielandshöhe in Stuttgart erlebt. Die Nacht der langen Messer (und Gabeln!) hat so manchen Zweifel zerstreut, denn trotz aller Freude beschlich mich auch die Frage: „Kanns denn ein zweites Mal auch so schön sein wie beim ersten Mal?“ Es war einfach wieder formidabel und unvergleichlich!

Bei der Lobhuldigung über Speis und Trank möchte ich mich jedoch nicht wiederholen – man lese hierzu meinen ersten Beitrag vom 11. Juli ’07.

Was allerdings neben dem oralen Genuß einer weiteren Hommage bedarf, ist der Genuß, der dem Gast von Seiten des Services geboten wird!

Frei von jeglicher Effekthascherei oder vornehmem Getue, mit einer hohen fachlichen Versiertheit, mit einem fein sensibilisierten Gefühl für den Gast und seine Wünsche, mit der Schlagfertigkeit eines Comedystars wird man im wahrsten Sinne des Wortes von jedem Angestellten des Hauses umsorgt, daß allein schon dieser Umgang mit dem Gast die Wielandshöhe besuchenswert macht! Ich kann mich nicht erinnern – und ich habe bei aller Bescheidenheit schon einige spesenritterliche Gourmetrestaurants „vernascht“ – jemals in dieser unaufdringlichen und warmherzigen, verständigen Art bedient worden zu sein, ohne dass die Frage „Ist alles recht?“ einem penetrant auf den Zünder gegangen ist!

Hätte ich einen Hut, ich würde ihn mit Ehrfurcht ziehen vor diesem Haus, vor dieser crew und vor den Betreibern!

À la bonneur!

Das war Vincent Klink, Restaurant Wielandshöhe, die 2. – und nicht die letzte …!

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Organoleptisches Feuerwerk

Gestern durfte ich mit Bernd, meinem schwägerlichen Freund bzw. freundlichen Schwager, Gast in der lichtdurchfluteten Wielandshöhe in Stuttgart sein, in deren Küche Vincent Klink und im Restaurant sein Frau Lisbeth das Regiment führen.

Beide sind Bernd aus Schwäbisch Gmünder Zeiten best Vertraute, und so wurden wir – eigentlich wie jeder andere Gast auch – aufs fürsorglichste umsorgt!

Meine persönliche Wertung: jeweils 5 (in Worten: fünf!) Sterne für zuvorkommenden, äusserst freundlichen aber nicht steifen Service, für eine geschmackvolle, gediegene Inneneinrichtung sowie für eine äusserst beeindruckende aber nicht spinnerhafte Weinkarte.

Ja, und um das Essen nicht zu vergessen – an Vincent Klink musste ich schreiben:
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Keine lange Rückschau, keine lange Rede! Nur so viel: DANKE!
Danke für das Gefühl, jeder Gang meines Menüs sei speziell nur für mich gekocht gewesen.
Danke für die unzähligen Explosionen auf meiner Zunge.
Danke für das unvergleichliche organoleptische Feuerwerk.

Bis bald einmal wieder!
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Nun, dieser naturtalentierte Kochlöffelschwinger auf höchstem Niveau wird meine Lobeshymne wohl kaum zu Gesicht bekommen. Der Mann hat mit seinem Engagement in Küche, Kunst und Kultur einen 36-Stunden-Tag … 😉