ERLkönig

ERLebnisse, ERLerntes, ERLesenes

Archiv für Januar, 2007

Bernd und ALS

Gestern kam Bernd wider Erwarten schon nach 2 Tagen aus dem Krankenhaus wieder raus. Alle Befürchtungen haben sich bewahrheitet: ALS (Amyotrophe Lateralsklerose)! Oder auch treffender: die Absolut Letzte Scheiße, wie ich im Verlauf meiner Recherche auf der Website eines an dieser Krankheit verstorbenen Frank Kammacher gelesen habe.

Die halbe Nacht habe ich damit zugebracht, das Internet zu durchforsten, und ich musste wieder einmal feststellen, dass es keine schnellere, umfassendere und ergiebigere Informationsquelle gibt als dieses Medium!

Bei Bernd fing es vor wenigen Wochen an: pelziges Gefühl in der linken Hand bis hin zum sporadischen Versagen der Greifkraft – symptomatischer Beginn dieser Krankheit, die man in diesem Stadium noch nicht einmal erahnen kann, schon gar nicht, wenn man wie in den meisten Fällen noch nie von ihr gehört hat.

Bis zum heutigen Tag ist kein Heilmittel für ALS bekannt. Mit Hilfe eines Medikaments kann lediglich eine Verlängerung der Lebenszeit um mehrere Monate erreicht werden. Die durchschnittliche Krankheitsdauer beträgt drei bis fünf Jahre – am Ende steht meist der Tod durch Atemlähmung. „Der Sterbeprozess verläuft entgegen vieler Befürchtungen relativ sanft. Die meisten Patienten schlafen ein und wachen nicht mehr auf“ lese ich in einem Stern-Report und denke: wie tröstlich … Die ganze schlaflose Nacht kreisen unsere Gedanken um Bernd. Jutta bekommt Heulkrämpfe, ich selbst kann die Nachricht nicht fassen …

Mehr über Bernd und sein Schicksal

Advertisements

Nie wieder ACER!!!

Ganze 7 Monate nach Gewährleistungsablauf – knapp zweieinhalb Jahre alt – macht mein ACER Notebook auf seiner gesamten technischen Linie schlapp und erweist sich als Totalschaden infolge „Materialermüdung“: Mainboard, Festplatte, Keyboard verabschieden sich.
Nicht schlecht gestaunt habe ich dann über einen Kostenvoranschlag in Höhe von knapp 400,- € brutto – OHNE neue Festplatte (selbst für zusätzliche 100,- € besorgt)!
So bat ich den ACER-Service, die Reparaturkosten unter besonderer Berücksichtigung des Alters sowie des exorbitanten Schadens des Notebooks kulanzmässig nochmals neu zu bewerten und mir ein Angebot zu unterbreiten, das mich mit der Marke ACER wieder versöhnen kann …
Ein weiters Mal musste ich dann staunen, als mich daraufhin ein Anruf eines Servicespezialisten erreichte, der mich stoisch davon in Kenntnis setzte, dass es bei dem Kostenvoranschlag unverändert bleibe.
Nochmals legte ich dar, dass ein Anschaffungspreis von über 1.000,- € und ein unverschuldeter Totalschaden nach bereits zweieinhalb Jahren mit veranschlagten 500,- € Instandsetzungskosten sowie mangelndes Kulanzverständnis weder für Qualität noch für Kundenorientierung sprechen können, zumal die Garantiezeit gerade erst um ein paar Monate verstrichen sei.
„Diese Interpretation stehe mir frei!“ war die stereotype Stellungnahme. Das war’s.
ACER – NEIN DANKE!!! Nie wieder!

Goethe mal wieder …

Einen schönen Vers erhielt ich von einer (amerikanischen) Freundin zum Jahresanfang, der geradezu prädestiniert ist, einen neuen Zeitabschnitt einzuleiten:

Was immer Du tun kannst oder erträumst zu tun, beginne es. Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt.
Johann Wolfgang Goethe