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Mehr Rechte für Mieter …

schreibt der Spielgel in Ausgabe 28. Vermieter sollen auf der Grundlage eines SPD-Vorschlages „… gezwungen werden, Wohnungen und Häuser so zu sanieren, dass sie weniger Heizkosten und damit auch CO2 verursachen.“

Gleich am nächsten Tag kam die Nachricht im Fernsehen, dass Mieter von der Renovierungspflicht entbunden werden – selbst, wenn dies Bestandteil des Mietvertrages ist.

Und wann bitte kümmern sich diese offensichtlich einseitig mieter-orientierten Sozis endlich um den Schutz der VERmieter? Den Schutz vor Mietwandalen, vor zahlungsunwilligen Mietern, die das soziale Netz auf Grund der Schutzgetze soweit ausreiten können, dass sie Vermieter reihenweise in den Ruin treiben, umziehen – sogar mit staatlicher Förderung – und erneut ihr Unwesen treiben?

Asoziale, die auf Kosten von Steuerzahler und Vermieter sich in fremdem Eigentum bewegen wie die sprichwörtliche Axt im Walde, die Wohnung durch ihre kleinen Lieblinge flächendecken zuscheißen lassen, die restlichen Freiflächen mit Erbrochenem eindecken, Küchen, Tapeten, Heizungen, Keramik und Sanitäranlagen schreddern, ganze Holztüren verheizen, die ganze Wohnung komplett zumüllen. Erst nach langatmigen und kostenintensiven Bemühungen auf Grund eines monatelangen Verfahrens zur Erlagung einer Räumungsklage sucht solch ein Sausack von Mieter endlich das Weite – ungestraft und frei von irgendwelchen Verpflichtungen und ohne jegliche Haftung, weil mittellos!?!?!?!? Hinterlassenschaft: Mietschulden und  verwüsteter Wohnraum.

Wieviel Schutz braucht der Mieter noch!?

Welch krankes System!

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Plädoyer für die Ferne

Meine letzter Ausflug hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig das Reisen für den eigenen Horizont, für Begegnung und für das Er – Leben fremder Kulturen und Menschen ist. Man sollte alles unternehmen, dies auch seinen Kindern schon in frühen Jahren zu eröffnen!

Einschränkungen können jedoch nicht nur in der finanziellen Möglichkeit liegen, sondern weitaus mehr in der Angst. Die Angst vor dem Unbekannten, die Angst vor Gefahr und Risiko können Grund genug sein, der eingewohnte Umgebung nicht den Rücken kehren zu wollen sondern sich primär nur auf das zu verlassen, was bekannt und erprobt ist.

So möchte ich insbesondere meine Kinder – gerade weil sie noch agil, flexibel und kräftig genug sind – immer wieder ermutigen, sich unbedingt die Welt anzuschauen und mit ihr und durch sie Erfahrungen zu machen, die sie festigen wie auch bereichern. Nicht immer werden dies sog. „gute“ Erfahrungen sein, aber selbst diese sind wichtig für die persönliche Entwicklung.

Es gibt kein besseres Investment als Reisen!!! Reisen ist Leben!!!

Kein Grundbesitz auf Mallorca, kein Porsche vor der Villa, kein gestopftes Aktiendepot bei einer Privatbank kann ersetzt werden durch die Erlebnisse einer Reise in die nahe und weite Welt!

Wie sagte schon Hermann Hesse in seinem frühen und für mich besten Werk „STUFEN“ u.a.:

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns leben hilft.

Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Ghetto Blaster extreme …

Neues Soundgefühl in N.Y.:
Ghettoblatsterbycicle …

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