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ADAC – so macht eine Panne Spass …!

Gestern musste ich zum ersten Mal die Pannenhilfe des ADAC in Anspruch nehmen. Es dauerte keine halbe Stunde, und mein gelber Engel in Form eines Herrn Deffner stand mir mit Rat und Tat zur Seite.

3F-PredikatService kann ich nur sagen:
FLINK – FACHKUNDIG – FREUNDLICH!
So macht eine Panne richtig Spass!

Leider ist der Motorradhersteller Harley Davidson weder in den mobilen, technischen Hilfsbüchern und Datenbanken des ADAC gelistet, noch konnte die hausinterne Hotline adäquate Unterstützung anbieten, und schlussendlich musste Herr Deffner meine Harley unter „sonstige Kfz“ in seinem Rapport ankreuzen.

Diesen Umstand kann ich nur dahingehend werten, dass ich wohl der Erste in der Geschichte
dieser bedeutenden Motorrad-Marke bin, der die Pannenhilfe bemühen musste … 😉

Herzkatheter No. 22

Ich trete mit meiner 2-Nächte-Tasche vor das Portal des Krankenhauses, breite die Arme aus und mache trotz Feinstaub und voller Dieseldröhnung einen tiefen Atemzug: wieder einmal geschafft, wieder einmal alles gut gelaufen. Dank wieder einmal an all meine guten Geister, Engel und die liebenswerten Menschen, die in Gedanken bei mir waren.

Meinem 22. Herzeingriff dieser Art ging die alt bekannte Angina Pectoris voraus, die zum Schluss selbst beim einfachen Daherschlendern in freier Natur meinen Brustkorb vor Schmerz schier zum Platzen brachte. Wie vor 2 Monaten …

Eine Stenose (Verengung) eines abseits gelegenen Bypass-Gefäßes von 90% war die Ursache, und eine nach dem Kathetereingriff durchstandene MRT-Untersuchung ergab, dass diese Fehlfunktion im unmittelbaren Umfeld des Gefäßes einen Mini-Infarkt am Herzen hervorgerufen hat, also dazu beigetragen hat, dass Herzmuskelgewebe abgestorben ist … Ich konnte es kaum glauben! Ballondehnung und Stentsetzung sind wieder einmal probate Standards. Mein Prof. leistet wieder einmal ganze Arbeit!

Der Besuch der Röhre (MRT=Magnetresonanztomographie) war ein Erlebnis für sich: auf die Enge, die den Kopf und Oberkörper umgibt, war ich eingestellt. Ich schloss die Augen und lauschte der klassischen Musik in den Kopfhörern, und war so imstande, den Einatmen-, Luftanhalten- und WiederAusatmen- Anweisungen entspannt Folge zu leisten. Dann aber, als die süffisante Stimme der netten Rothaarigen mit dem Flughafenansage-Timbre ankündigte, dass in meine Vene nun das angekündigte Stresshormon eingelassen wird, um meiner Pumpe eine höhere Belastung abzufordern, tobt im Nu ein Überlebenskampf los:

der linke Arm wird durch die Flüssigkeitszufuhr kühl, im gleichen Moment tritt mir der Schweiss auf die Stirn und mein Kopf droht zu explodieren. Nein, nicht die Art der post-alkoholischen Regeneration am Morgen danach, nein, das Hirn scheint sein Volumen zu verdoppeln, die Schüssel drumherum bleibt stur und gibt nicht nach … Ich glaube, dass nun all meine Windungen durch Ohren und Nase herausquellen müssten, und schon erreicht mich übergangslos die nächste Folterstufe: meine Rippen drohen sich samt der dahinter liegenden Lungenflügel explosionsartig verabschieden zu wollen.

Nicht genug der Qualen, zum Schluss sind die Innereien dran, die denselben Drang nach Aussen verspüren, ich kann schier nicht mehr an mich halten, atme laut keuchend, möchte schreien und befreit werden, statt dessen werde ich sonor um Ruhe gebeten, damit die Testreihe abgeschlossen werden kann.

„Du rotes ?*!?!$§* Gift da draußen,“ schießt es mir fluchend durch den Kopf, „hast Du denn selbst schon mal diese Scheiß-Höllen-Tour mitgemacht!?!?! Weisst Du eigentlich, was Du da von einem verlangst!?!?!“

Ich hatte es überstanden und überlebt, beschliesse aber noch im Aufstehen, diese Untersuchung nie wieder in meinem Leben nochmals über mich ergehen zu lassen. Es fehlt nur noch, dachte ich für mich, dass diese Untersuchungsfolter in ihrem Auswertungsergebnis die lapidare Erkenntnis bringen wird, dass ich meine Ernährung umstellen müsse … 😉

Aber so kam es nicht, denn vielmehr erkannte man durch die Durchblutungszirkulationen des Herzens meine besagte lädierte Stelle.

Am letzten Tag meines 3 tägigen Klinik-Intermezzos wollte ich es dann noch einmal selbst wissen: ich lief vom 8. Stock im Treppenhaus auf Level 0 und erklomm in aller Ruhe Stufe für Stufe das 8. Stockwerk wieder, zwar schnaufend aber schmerzfrei …!

iPhone

Für mich steht es mit der Entwicklung dieses MegaTeils der Kommunikationstechnologie so, als ob erst gestern noch das erste Auto fahrtüchtig war und heute schon der Porsche auf der Strasse steht …

Ab 9.11. leider nur exclusiv bei der mir so verhassten Telekom zu haben.

Um mitreden zu können, muss man sich diese Präsentation erst einmal zu Gemüte führen:

iphone.jpg

ReactOgon – “chain reactive performance arpeggiator”

Elektronisch, quadratisch, praktisch, gut … ???