ERLkönig

ERLebnisse, ERLerntes, ERLesenes

Toulouse 3

Der gestrige Tag war ein erholsamer: aufgestanden gegen 16:00 Uhr, Muscheln gegessen gegen 20:00, ins Bett gegen 23:00. Wenn ich jetzt noch lerne, nachts 5 Stunden länger durchzuhalten, habe ich den französischen Rhytmus intus.

Heute morgen – Chrishy hat schon längst ein paar Seitenleitwerke des A380 wieder gerade gebogen – wandere ich ein paar Strassen ab, gönne mir einen Milchkaffe mit einem Croissant und blinzel in die spärliche Sonne über einer der zahllosen Kathedralen.

Gegen 12:30 sind nahezu alle Strassen besetzt, denn es gibt kein Restaurant, kein Bistrot, das seine Tische nicht auf dem noch so schmalen Bürgersteig platziert hat. So wird ein Spaziergang in der Innenstadt zum Hürdenlauf über gedeckte Tische … Und wehe, Du setzt nur einen Fuss auf die Strasse! Die nächste Harley, der nächste Geländewagen fährt ihn Dir eiligst ab!

Erst, wenn man ungehinderten Blick auf das kleine Kopfsteinpflaster der alten Gassen hat, erkennt man, wie die ganze Stadt ungesühnt von Männern verpisst und von Hunden verkackt ist … An manchen Stellen ist der penetrante Uringestank nicht auszuhalten!

Abends – Papa macht Pasta an Gruyere zum Rotwein – lernen wir Madame (Claude) etwas näher kennen. Spontan lädt sie uns auf ihren riesigen Landsitz mit über 14 Zimmern ein – irgendwann, wenn Mama endlich von ihrem schmerzhaften Sterben erlöst sein wird …

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