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Der Anfang vom Ende: Cauda-Equina-Syndrom

Seit gestern hat mich eine grosse Sorge im Griff: Max

MAX an seinem Lieblingsort, dem Wasser, an seinem 15. Geburtstag am 04.01.2009

MAX an seinem Lieblingsort, dem Wasser, an seinem 15. Geburtstag am 04.01.2009

Max baute in den letzten Tagen sehr ab, brach hinten immer wieder zusammen,
schleifte zu Haus manchmal Hinterteil und Läufe völlig verdreht hinter sich her und kann nur unter größter Anstrengung aufstehen …

Als die Ärztin mir einfühlsam und sachverständig erzählte, womit ich nun zu rechnen habe, hat’s mir die Sprache verschlagen und auf der Stelle die Tränen in die Augen gedrückt

Cauda equina Syndrom hat ein qualvolles Ende. Der Anfang vom Ende kündigt sich an …

Ich bete darum, dass er eines Tages friedvoll einschläft und ich nicht gezwungen sein werde, die Entscheidung über aktive Sterbehilfe fällen zu müssen, um ihm weiteres Leid zu ersparen!

Can’t kill my very best friend!!!!

Allein das kann ich nun noch tun: Verabreichung von zwei RIMADYL Tabletten, gutes Futter (zum ersten Mal koche ich nun für meinen haarigen Freund), 2 mg TRAUMEEL spritzen, keine Gewaltmärsche. Strecke und Dauer bestimmt nun der Hund …

Als stärkeres – damit auch stärker einhergende Nebenwirkungen wie Durchfall und Lethargie – Mittel empfiehlt sich die Verabreichung von PREVICOX 227 mg.

Auf der Heimfahrt vom Arzt war’s grau in grau, alles nass und nebelig, die Scheiben verschmutzt und verregnet (meine Brille nicht minder), und beim Blick in den Rückspiegel trafen mich die Augen meines kleinen Freundes. Mit einer leicht schrägen Haltung seines Köpfchens und den hängenden Plüschohren schien er mich fragen zu wollen: „He, was macht Dich denn so traurig, ich bin doch noch da!“ …

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3 Kommentare»

  ichbinimmerich wrote @

Ich kann Deinen Schmerz sehr gut verstehen! Mein einer Hund war 18, als sie starb. Sie hat mich von meinem 8. Lebensjahr an begleitet. Schier unvorstellbar, dass sie nicht mehr da sein sollte.
Schlimmer hat es mich bei meinem Schäferhund erwischt, der zwar „nur“ 12 geworden ist, mir aber immer ein Partner war. Irgendwie schienen unsere Seelen gleichgeschaltet und ich habe ihn selbst beerdigt. Ich möchte trotz aller Liebe, oder gerade deswegen, keinen Hund mehr. Der Schmerz sie zu verlieren ist zu doll.
Ich verstehe auch, dass Du hoffst, die Entscheidung nicht selbst treffen zu müssen – aber gerade WEIL wir sie so lieben, sind wir es ihnen schuldig, verantwortungsvoll mit ihnen zu sein.
Ich wünsche Euch beiden nur das Beste und noch eine intensive Zeit zusammen!

  Mike wrote @

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  sag zum abschied leise servuz … « ERLkönig wrote @

[…] arthrose, einschläfern, Hund, tod wie so oft in den vergangenen 4 wochen fuhr ich heute mit MAX – im januar 16 (!) jahre alt geworden – zum tierarzt. eine halbe stunde später auf der […]


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