ERLkönig

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Fuerteventura (1)

Vor 5 Tagen bin ich hier aufgeschlagen. Angenehme 23 Grad, leichte Briese. Der 4-Stunden-Flug von Frankfurt verlief reibungslos, den ersten Schweiss trieb es mir beim Gepaeckempfang auf die Stirn: fast volle Maschine, nahezu 300 sonnenhungrige Passagiere, aber mein Samsonite wollte nicht in Erscheinung treten. Er war schliesslich der letzte auf dem Rollband …

Der Bus Shuttle ins Hotel fuehrte eine Stunde lang ueber ein exzellent ausgebautes Strassennetz durch eine sonderbare, oede und wuestenartige Landschaft, die hin und wieder, teils bescheiden, dann aber auch wieder fuers Auge beleidigend weil flaechendeckend mit Beton zugeschuettet wurde, dass man kein Steuerfahnder sein muss, um zu erahnen, was hier an Schwarz- wie auch Mafiageldern versenkt wurde.

Wasser ist absolute Mangelware. Alle Gruenflecken der Insel sind entstanden durch ein aufwendiges Bewaesserungssystem.

Mein All-Inclusive-Hotel SUNRISE COSTA CALMA BEACH RESORT mit beeindruckender Empfangshalle besticht schon beim Empfang durch freundlichen Service und fuer suedlaendische Verhaeltnisse ausserordentliche Sauberkeit.

Singles werden an 8er-Tischen zusammengefuehrt, an denen nur zum Abendessen Platzzuweisung herrscht. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich – offensichtlich saisonbedingt – in einem Altenheim der Superlative gelandet bin: bei 100% Hotelbelegung sind 90% wahre Oldies, die sich aber alle ueber 3 Pools und 3 Strandregionen fein verteilen. Wasser weder im unbeheizten Pool noch am Strand temperaturmaessig wirklich badefaehig.

Gestern habe ich mir fuer 5 Tage (200,- EURONEN) einen wuesten- und duenentauglichen, fahrbaren Untersatz am airport geholt: Agentur: TOP CAR, guenstige Tarife aber arbeitsunwilliger,  unvorstellbar unfreundlicher Service!!!!

Als ich besitzergreifend hinter dem Steuer Platz nahm, sass ich im selben Moment in einer riesigen Staubwolke. Die hinteren Fenster fehlen, Subermachen hat hier gar keinen Sinn …

Ich bretter den highway Richtung Sueden, das Droehnen der PS-starken AmiMaschine versetzt mich in Marlboro-Paris-Dakar-Feeling, eine Regenwolke wird die ganze Strecke zur treuen Begleiterin.

Ich schiesse ueber mein Heimatziel hinaus, lande nach einer zu(e)gigen Fahrt an einem Ballermann-Ort namens Morro Jable / Jandina, wo ich auf Steffi und Tina und ihre zwein Buggy-Kleinkindern treffe, mit denen ich schon im Flugzeug Bekanntschaft gemacht hatte.

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