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Stoiber geht nach Brüssel …

… in ein neues EU-Gremium, das den Bürokratieabbau vorantreiben soll. Während sich Stoiber auf die „reizvolle Aufgabe“ freut, reagieren Politiker anderer Parteien mit Empörung und Spott. Die EU sei kein Endlager für Landespolitiker.

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Schon lange nicht mehr, sage ich da: jede Nullnummer hiesiger Politfuzzis geht entweder in den vorzeitigen, fürstlich entlohnten Ruhestand oder nach Brüssel, wo sie ein Mehrfaches verdient …

Der Wechsel Stoibers zur Europäischen Kommission stößt beim Fraktionschef der Sozialisten im Europäischen Parlament, Martin Schulz (SPD), auf scharfe Kritik.

Schulz sagte der Welt: „Die Ernennung Stoibers zum Vorsitzenden einer hochkarätigen Gruppe, die den Abbau von Bürokratie in Europa voranbringen soll, sieht sehr nach einem Versorgungsfall aus.“ Die EU sei aber „kein Endlager für Landespolitiker“.

Schulz verwies darauf, dass es schon heute genügend Leute und Institutionen gebe, die sich in der EU mit dem Bürokratieabbau beschäftigen. Er mahnte: „Die EU braucht kein neues Gremium zum Bürokratieabbau. Das neue Amt verursacht unnötige Kosten.“

Hinzu komme, dass sich die bayerische Staatsregierung unter Ministerpräsident Stoiber bisher nicht durch Abbau von Bürokratie ausgezeichnet habe.

Eine absolute Lachnummer in meinen Augen, einer artikulierungsbeschränkten Flachpfeife im Greisenalter einen hochdotierten Posten zuzuschanzen, statt sie ein für allemal auf Sendeschluss zu setzen. Der Bürger schaut, staunt und zahlt …

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